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Die verlorenen Schätze der Menschheit im Krisenherd Nahost

13. März 2017, FH JOANNEUM Graz, Eggenberger Allee 11, 8020 Graz, Audimax

Vortrag von Mag. Elke Kellner, Geschäftsführerin ICOM Österreich

 

Jeden Tag werden auf der Welt Kulturgüter gestohlen oder geplündert, um dann auf gut organisierten kriminellen Transportwegen in den Kunst- und Antikenhandel in Europa, Amerika und Asien zu gelangen und dort verkauft zu werden. Durch Raubgrabungen und illegalen Handel mit Kulturgütern werden kulturelles Erbe und kulturelle Identität unwiederbringlich zerstört. Mit Hilfe dieser Einnahmen finanzieren sich auch Terrororganisationen wie der „Islamische Staat“ (IS). In den Krisen- und Kriegsgebieten Nordafrikas und des Nahen Ostens - im Irak, in Syrien oder in Libyen werden parallel zur Tragödie des Krieges und zum menschlichen Leid Welterbestätten von unschätzbarem Wert zerstört: Palmyra, Aleppo, Hatra, Ninive oder Dura Europos – die Liste ist lang und findet kein Ende. Auch Museen werden immer wieder zum Ziel von
Terrorismus und Zerstörung.

 

ICOM – das „International Council of Museums“ - setzt sich für den Schutz unseres Kulturerbes ein und bekämpft den illegalen
Handel mit Kulturgütern, denn Kulturerbe ist Menschheitserbe und geht uns alle an!

 

Programm:

Begrüßung und einleitende Worte:
Wolfgang Muchitsch, Direktor Universalmuseum Joanneum

 

Karl P. Pfeiffer, Rektor der FH JOANNEUM
Karl Stocker, Leiter der Studiengänge „Informationsdesign“ und „Ausstellungsdesign“

 

Die verlorenen Schätze der Menschheit im Krisenherd Nahost

Elke Kellner, Geschäftsführerin ICOM Österreich

 

Moderation:
Silvia Renhart, Archäologiemuseum Schloss Eggenberg

 

Dieser Vortrag ist eine Kooperation zwischen ICOM Österreich, dem Archäologiemuseum Schloss Eggenberg sowie der Initiative der FH JOANNEUM „Menschen auf der Flucht“ - die FH JOANNEUM hilft.

 

Der Eintritt ist frei
Um Anmeldung wird gebeten:

https://forms.fh-joanneum.at/refugees/die-verlorenen-schaetze-der-mensch...